Grußworte
Grußwort des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN)
Sehr geehrte Frau Kollegin,
sehr geehrter Herr Kollege,
seit einigen Jahren kooperieren unsere Fachgesellschaften, die Deutsche Gesellschaft für Psychologie und die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, eng miteinander. Diese Verbundenheit kommt unter anderem darin zum Ausdruck, dass die Deutsche Gesellschaft für Psychologie regelmäßig unseren jährlichen Kongress tatkräftig unterstützt. Dadurch wurde es möglich, dass Psychologen und Psychiater sich enger austauschen und gemeinsam Ideen für eine bessere Patientenversorgung entwickeln.
Daher freue ich mich bereits heute, viele von Ihnen Ende November 2009 in Berlin zur Jahrestagung der DGPPN begrüßen zu dürfen. Der Kongress wird unter dem Thema „Psychische Erkrankungen in der Lebensspanne“ stehen. Im Mittelpunkt dabei: unter anderem Fragen nach dem Verlauf und der Prävention von psychischen Erkrankungen, nach psychosozialen und biologischen Einflüssen auf den Krankheitsverlauf oder nach psychischen Erkrankungen am Übergang von Kindheit und Jugendzeit zum Erwachsenenalter.
Unsere Kooperation bezieht sich aber auch auf berufs- und gesundheitspolitische Dinge, die wir, neben der Forschungsförderung, gemeinsam angehen. Gerade die Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie in der Deutschen Gesellschaft für Psychologie ist uns in diesem Prozess ein besonders wichtiger Partner.
Das Programm des 6. Workshopkongresses zeigt, wie eng die Verbindungen zwischen Klinischer Psychologie und Psychiatrie sind. Diese Gemeinsamkeiten sollten wir weiter gestalten und nutzen.
Ihnen als Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie den Organisatorinnen und Organisatoren wünsche ich einen anregenden Kongress.
Mit freundlichen Grüßen
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider, Aachen
Grußwort des Rektors der Universität Zürich, Professor Andreas Fischer
Sehr geehrte Kongressbesucherinnen und Kongressbesucher,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
Als Rektor der Universität Zürich freue ich mich, dass die Deutsche Gesellschaft für Psychologie ihren 6. Workshopkongress für Klinische Psychologie und Psychotherapie sowie gleichzeitig das 27. Symposium der entsprechenden Fachgruppe hier in Zürich veranstaltet. Im Namen der Universitätsleitung heisse ich Sie alle ganz herzlich willkommen bei uns.
Die Psychologie hat an der UZH in den letzten Jahren einen fulminanten Aufschwung erlebt. Während wir in allen psychologischen Fächern Ende 1998 ein Total von 1496 Hauptfachstudierenden zählten, waren es Ende 2007 bereits 2413, was eine Zunahme von über 60 Prozent innerhalb eines knappen Jahrzehntes bedeutet. Diese Zahlen sprechen für die Qualität der Arbeit, die am Psychologischen Institut geleistet wird; sie verdeutlichen aber vor allem auch die Aktualität und gesellschaftliche Relevanz psychologischer Fragestellungen. Gerade die Klinische Psychologie und die Psychotherapie erfüllen wichtige Aufgaben im Interesse der Öffentlichkeit. Sie bewegen sich an der Schnittstelle von wissenschaftlicher Grundlagenreflexion und praktischer Anwendung – eine Schnittstelle, der die Akademie, auch in anderen Bereichen, wachsende Aufmerksamkeit schenkt.
Wie Sie wissen, haben in Zürich die Debatten um einen adäquaten Umgang mit der menschlichen Psyche lange Tradition. Ich bin überzeugt, dass die UZH Ihnen für den aktuellen Kongress ein anregendes Umfeld bieten kann, und wünsche Ihnen interessante Einsichten.
Prof. Dr. Andreas Fischer, Rektor